Wie ist es nach der Sendung weitergegangen? Ist das Investment zustande gekommen?
Beata Bahr: Leider nicht. Vural Öger hat zwar in der Sendung selbst zugesagt, aber letztlich nicht investiert.

Woran sind die Verhandlungen gescheitert?
Beata Bahr: Wissen Sie, mit einem Investor ist es wie mit einer Ehe oder einer Beziehung: Man bindet sich langfristig. Nach der Sendung haben wir uns mit Vural Öger getroffen und die Einzelheiten diskutiert. Er hatte einfach andere Vorstellungen als wir. Wir waren uns in vielen Punkten nicht einig. Daraufhin haben wir uns gemeinsam entschieden, dass wir das Investment lieber nicht eingehen.

„Wir brauchen das Geld jetzt umso mehr“

Brauchen Sie das Geld nicht trotzdem?
Chris Bahr: Jetzt umso mehr. Nach der Ausstrahlung ist unser Server abgestürzt, obwohl wir seine Kapazität deutlich erhöht haben. So unheimlich groß ist der Ansturm. Wir bekommen Bestellungen im Minutentakt und der Strom reißt nicht ab. Um die Aufträge schnell zu bewältigen, benötigen wir dringend eine Maschine.

Welche Summe stellen Sie sich vor? Dieselbe wie in der „Höhle der Löwen“, also 150.000 Euro?
Beata Bahr: Ein größeres Investment ist sowohl für uns als auch für den Investor sinnvoller.

Wie machen Sie mit Coffee Bags jetzt weiter?
Chris Bahr: Zunächst einmal werden wir den riesigen Ansturm an Bestellungen abarbeiten. Wir bekamen auch schon ein paar Investorenanfragen.
Beata Bahr: Wir haben richtig viel zu tun!