Bei der „Höhle der Löwen“ gab es viel Lob für Ihre Idee, dennoch machte nur ein Juror ein Angebot. Sie sind im Rückblick zufrieden mit ihrem Auftritt?
Letztendlich bin ich sehr zufrieden damit, wie es für uns gelaufen ist, über das Angebot habe ich mich sehr gefreut. Im Rückblick würde ich vielleicht ein paar Dinge beim Pitch ändern. Auch auf ein paar Fragen von Frank Thelen haben wir nicht wirklich klar und gut geantwortet. Im Großen und Ganzen würde ich es aber genauso wieder machen.

Ralf Dümmel bot Ihnen die gewünschte Summe von 200.000 Euro, wollte aber 30 statt 15 Prozent an Unternehmensteilen. Bereuen Sie Ihre Entscheidung, nicht auf den Deal eingestiegen zu sein?
Nein. Es gibt so viele Möglichkeiten, und als Unternehmer musst Du jeden Tag aufs Neue Entscheidungen treffen. Daher versuche ich, einmal getroffenen Entscheidungen nicht zu lange hinterherzuschauen. Schlussendlich weiß ohnehin niemand, ob unsere Absage eine gute oder schlechte Entscheidung war.

Wie geht es für Teppino nun weiter? Suchen Sie nach neuen Investoren oder wollen Sie langsam organisch wachsen?
Wir haben das Glück, dass wir nicht unbedingt einen Investor brauchen, sondern Teppino auch aus eigener Kraft aufbauen können. Daher suchen wir auch nicht aktiv. Außerdem geht es mir persönlich nicht um den schnellen Exit, denn ich möchte langfristig meinen Traum einer eigenen Spielzeugfirma verwirklichen. Spannend wäre für uns jedoch eine strategische Partnerschaft mit einem großen Unternehmen aus der Spielwarenbranche. Erste Gespräche haben wir schon geführt. Ich bin gespannt, wohin uns das führen wird.