Kurzüberblick: Heute geht es um Bewerbungen, Einbruchs- und Diebstahlschutz, Schwangerschaften, Privatköche und hochprozentige Drinks.

Zum vorerst letzten Mal in diesem Jahr sind heute Abend noch einmal Start-up-Pitches zur Primetime im Fernsehen zu sehen: Vox strahlt die zwölfte Folge der vierten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ aus. WirtschaftsWoche Gründer begleitet die Sendung ab 20 Uhr wieder mit einem Liveblog hier auf der Seite und drüben bei Twitter.

Zur Vorbereitung auf die Sendung hier schon alle Gründer und ihre Geschäftsideen im Kurzüberblick:

Talentcube
Bewerber und Unternehmen schneller zusammenbringen wollen Sebastian Hust (29), Sebastian Niewöhner (28) und Hendrik Seiler (30) von Talentcube. Sie haben eine App entwickelt, mit der eine Videobewerbung per Smartphone möglich ist: Der Bewerber kann seinen Lebenslauf importieren und bekommt im Videointerview zunächst drei Fragen, die von der Personalabteilung vorab definiert werden, gestellt. So bekommt der Personalchef nicht nur einen fachlichen, sondern von Beginn an auch einen persönlichen Eindruck von dem Bewerber. Die Gründer werben damit, dass nachweislich die Hälfte der Vorstellungsgespräche überflüssig wird. Die drei Gründer aus München bieten 20 Prozent der Firmenanteile für ein Investment von 400.000 Euro an.

Fenster-Schnapper
Detlev Sommer (56) aus Jena sagt Einbrechern den Kampf an: Mit seiner Erfindung, dem „Fenster-Schnapper“, hat er eine Sicherung für Fenster entwickelt, die sich kaum aufhebeln lassen soll. Die Sicherung greift automatisch beim Schließen des Fensters – und kommt ohne zusätzliche Hebel, Schlüssel oder Batterien aus. Für die Montage reichen drei Bohrlöcher. Noch ist sein Produkt nicht patentiert, deswegen braucht der Diplom-Ingenieur unbedingt die Unterstützung Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

Trackle
Katrin Reuter (41) und Maxim Loick (42) haben mit Trackle einen Sensor entwickelt, der sich an Frauen richtet: Er soll ihnen dabei helfen, zu erkennen, wann sie schwanger werden können. Beim Eisprung steigt die Körperkerntemperatur – und nur rund um den Eisprung sind Frauen fruchtbar. Die bisherigen Messmethoden sind sehr aufwendig und können auch ungenau sein. Trackle erfasst die Temperatur automatisch und die ganze Nacht lang. Das soll sicherstellen, dass der relevante nämlich der niedrigste Wert ermittelt wird. Um sich jetzt auf dem Markt zu etablieren, haben die Gründer aus Bonn einen Kapitalbedarf von 400.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Chef.One
Die Gründer Erdal Alim (33), Philipp Benseler (32) und Dogan Ayhan (25) haben mit Chef.One eine „Social Dining Plattform“ entwickelt, die die Gastronomieszene revolutionieren soll. Der Hobbykoch kann sich über die App als Gastgeber registrieren und sein Menü mit dem entsprechenden Preis und der maximalen Personenanzahl einstellen. Der potenzielle Gast wiederum schaut in seiner Stadt nach einem für ihn interessanten Dinner. Hat er eins gefunden, kann er sich einfach einen Platz an dem Tisch buchen und muss den Abend nicht alleine im Restaurant verbringen. In vielen Großstädten sind die Gründer mit ihrem Angebot bereits vertreten. Für das weitere Wachstum erhoffen sie sich eine Kapitalspritze von 100.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie 15 Prozent der Anteile an ihrem Hamburger Start-up.

I lock it
Christian Anuth (33), Markus Weintraut (30) und Christian Werner (33) haben ein vollautomatisches Fahrradschloss entwickelt. „I lock it“ ist mit dem Smartphone verbunden und wenn der Radfahrer sich von dem Rad entfernt, wird es automatisch verschlossen. Umgekehrt öffnet es wieder, wenn der Besitzer zurückkehrt. Sollte das Rad von einem Dieb weggetragen werden, ertönt ein lautes Alarmsignal. Um ihr Unternehmen weiter auszubauen, benötigen die Gründer aus Brandenburg an der Havel 135.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile.

Tastillery
Die Cousins Andreas (28) und Waldemar (35) Wegelin wuchsen in einer Winzerfamilie auf und bringen für ihr Unternehmen die entsprechende Expertise mit. Zusammen haben die beiden das Spirituosen-Start-up Tastillery gegründet und bieten Probier-Sets mit hochwertigem Alkohol an. Der Kunde kann sich aussuchen, ob er eine Box mit ausgesuchten Gin-, Whisky-, Cognac- oder Rum-Fläschchen haben möchte. In jedem Set sind fünf Probefläschchen enthalten. Bei Gefallen lässt sich im Onlineshop eine normale Flaschengröße nachbestellen. Die Gründer benötigen 100.000 Euro und bieten 20 Prozent der Anteile am ihrem Hamburger Start-up an.