Sportbekleidung, Haferbrei – und neuartige Schultüten: Mit welchen Ideen die Start-ups in der heutigen Folge der Vox-Show punkten wollen.

Vier Deals – von denen einer hinterher geplatzt ist – standen als Bilanz der letzten Folge der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“. Heute steigen wieder sechs Start-ups in den Ring, um zur Primetime um Investoren zu werben. Die Mischung ist bunt: Unter anderem werden Regenmaschinen, Schultüten und Sportbekleidung angepriesen.

Wir verfolgen die Sendung heute Abend ab 20 Uhr im Liveblog und sammeln die besten Reaktionen aus dem Netz. Hier schon alle Ideen im Kurzüberblick:

Rokitta´s Rostschreck
Nie wieder rostendes Besteck aus der Spülmaschine: „Rokitta´s Rostschreck ist ein Problemlöser für Millionen Haushalte“, verspricht Oliver Rokitta, Erfinder, Gründer und Namensgeber für das Produkt. Entwickelt hat er einen magnetischen Zylinder, der in den Besteckkasten kommt. Dieser soll wie ein kleiner Staubsauger den Rost anziehen – und so Besteck oder Töpfe sauber halten. Für Marketing, Vertrieb und das ausstehende Patent erhofft sich der 48-Jährige ein Investment von 100.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent seiner Firma.

WYDR
Sie wollen zusammen mit den „Löwen“ den angestaubten Kunstmarkt revolutionieren – für ihre Vision kündigten Matthias Dörner (35) und Timo Hahn (38) sogar ihre Jobs. Mit WYDR haben sie eine Online-Galerie entwickelt, die Amateurkünstlern oder Kunststudenten Aufmerksamkeit verschaffen soll. Dazu laden die Künstler auf der Plattform Bilder ihrer Werke hoch. Interessierte wählen dann nach dem Prinzip der Dating-App Tinder ihre Lieblingsobjekte mit wenigen Klicks aus. Für ihr in Zürich ansässiges Start-up benötigen die beiden Gründer Kapital in Höhe von 249.999 Euro. Dafür bieten sie 20 Prozent ihres Unternehmens.
Der kleine Knick
„Schultüten sind langweilig“ – das haben Tobias Otto (35) und Johanna Kettner (37), selbst Eltern eines Sohnes, schon oft gehört. Denn seit ihrer Einführung im Jahr 1810 hat sich die Form der Schultüte nicht verändert. Deswegen haben die beiden Gründer aus Hamburg eine aufstellbare Schultüte in Tierform designt. Bislang gibt es von „Der kleine Knick“ den „Schulrex“ in Dinosaurier-Form, den Drachen „Dragobert“ und die Einhorn-Schultüte „Emma“. Für die Erweiterung ihres Sortiments erhofft sich das Duo von den „Löwen“ ein Kapital von 50.000 Euro. Dafür würden sie 20 Prozent ihrer Firma abgeben
Morotai
Mit der Sportmarke Morotai treten Rafy Ahmed (28), Waldemar Wenzel (29), Werner Strauch (33) und Andreas Maier (31) an. Ihr in Birkenfeld bei Pforzheim ansässiges Start-up stellt Sportbekleidung her, die stylisch und funktional sein soll. Käufer sollen damit sowohl auf dem Sportplatz als auch im Alltag eine gute Figur machen. Bisher bietet Morotai eine Kollektion für Männer und Frauen an, eine Kinder-Linie ist bereits in Planung. Für ihr Start-up benötigen die Gründer ein Investment von 75.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent Unternehmensanteile.
Fairy Snow
Aus dem hessischen Rosbach kommt das Start-up Fairy Snow, vertreten von den Geschwistern Romy (31) und Leon Stein (30). Sie haben Effektmaschinen für Bühnen, Events und Partys entwickelt. Nutzer können damit nicht nur Schnee simulieren – auch Regen ohne Wasser ist möglich, zudem kann die Maschine beispielsweise Blütenblätter, Herbstlaub oder Konfetti vom Himmel rieseln lassen. Die Idee stammt von dem Vater der Gründer. Er ist Bühnenmeister der Frankfurter Oper. Der Familienbetrieb braucht ein Investment von 150.000 Euro. Geboten werden dafür 20 Prozent der Firmenanteile.
3Bears
Gleich am ersten Tag ihres Auslandjahres in England lernte Caroline Steingruber (32) den Briten Tim Nichols (35) kennen: Mittlerweile sind die beiden seit zehn Jahren ein Paar und leben in München. Mit ihrem Unternehmen 3Bears bringen die beiden Porridge in die „Höhle der Löwen“. Bislang gehörte das Haferflockengericht eher auf den englischen Frühstückstisch. Das Paar will den Haferbrei, der mit getrockneten Früchten und Gewürzen verfeinert wird, nun in Deutschland populär machen. Sie würden für 150.000 Euro 15 Prozent ihres Unternehmens abgeben.