Nehmen wir eine einfache Sichtachse: Bewegung. Wie wäre es, wenn sich Teile des Hutes bewegen würden? Die Schwarzwälder Kuckucksuhr kommt uns in den Sinn oder lange Metallfedern, die sich im Wind oder beim Laufen bewegen. Man könnte mit kleinen Batterien arbeiten, um die Teile zu bewegen. Sich eine Choreografie ausdenken, die Teile des Hutes aufführen. Ein kleines Orchester auf dem Kopf.

Oder nehmen wir die Sichtachse Beleuchtung. Vom einsamen Glühwürmchen, das um den Hut schwirrt, bis zur exzentrischen Diskothek auf dem Kopf tut sich alles auf oder fast alles, was wir aus dem Bereich Beleuchtung kennen, von den alten Glitzerkugeln über Spotlights und Elementen von Rockkonzerten und ihren Beleuchtungseffekten. Für Fortgeschrittene bietet sich die Sichtachse Pyrotechnik an. Mutige Gemüter benutzen das Kleinfeuerwerk auf dem Hut, um Blicke auf sich zu ziehen. Noch Mutigere sehen den Hut als Abschussrampe.

Die Neuschöpfung treibt den Entrepreneur an

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Hut als Überraschungsei. Und eine Sichtachse, die wir noch gar nicht mitgedacht haben: die digitalen Möglichkeiten. Mein Hut als Nachrichtensender. Mein Hut als Anzeigetafel. Mein Hut als Kommunikationsmittel, als Stimmungsbarometer. Mein Hut errötet, wenn sich ein attraktiver Mensch nähert – oder gibt sich betont cool.

Sie sehen: Wenn wir neue Sichtachsen anlegen, entstehen die Ideen fast wie von selbst. Unser entrepreneurial Ascot per Sichtachsen ist ideenreicher, extravaganter und witziger als das Original

Diese Herangehensweise deckt sich im Übrigen mit Joseph Schumpeters Ausführungen. Es sei die Freude an der Gestaltung, die Freude am Tun und an der Neuschöpfung, die den Entrepreneur antreibe. Es komme auf den Blick an, Dinge neu zu sehen.