Mit der „Sonnenbatterie“ des Start-ups sollen sich Haushalte zu 70 bis 80 Prozent im Jahr mit selbst erzeugtem Strom versorgen und Stromkosten sparen.
Außerdem will die Batterie das Stromnetz entlasten. Das kann nämlich keinen Strom speichern. Die Strommenge, die entnommen wird, muss immer genau mit der Strommenge übereinstimmen, die eingespeist wird. Ist das Angebot zu groß – etwa zur Mittagszeit, wenn alle Solaranlagen viel Strom produzieren –, müssen zwangsläufig Kraftwerke heruntergeregelt oder abgestellt werden. Ein Ausweg sind Speicher, entweder mit Großbatterien oder klein und dezentral wie bei „Sonnen“.

Teilen macht Spaß

Andere Start-ups wiederum setzen auf das Teilen, zum Beispiel die Leih-Plattform „Frents“. Das Prinzip: Jeder kann dort einen Gegenstand einstellen, sei es eine Leiter, eine Bohrmaschine oder sein Lieblingsbuch, auch gegen eine Mietgebühr. Entweder für die Öffentlichkeit oder einen festgelegten Personenkreis. Andere können auf dem Portal nach Gegenständen in der Nähe suchen und müssen sie nicht kaufen. Das spart Geld und Ressourcen. „Überall gibt es Dinge, die andere Menschen gerne nutzen würden oder sogar dringend benötigen“, sagt Ferdinand Mühlhäuser, einer der Gründer der Plattform. „Durch Frents möchten wir erreichen, dass diese zum Vorteil beider Seiten eingesetzt werden können.“
Anders als Airbnb und Blablacar, die für die Vermittlung der Produkte Provisionen verlangen, macht Frents sein Geld durch Werbung, die neben den Leihgaben angezeigt wird. Außerdem erhalten Nutzer, die ein bestimmtes Produkt wiederholt leihen, Links zu externen Kaufangeboten. Werden diese erworben, erhält Frents eine Provision.