Netzwerken, das war auch die ursprüngliche Idee der Organisatoren, dem BVDS-Vorstandsmitglied Bachem und den beiden BVDS-Regionalleitern Stefan Peukert und Benjamin Roos. „Die Idee ist primär daraus entstanden, dass wir mehr in der Kölner Gründerszene machen wollten“, sagt Bachem. Die jungen Unternehmer und lokalen Investoren sollten sich besser vernetzen. Doch da sich Netzwerken immer „sehr seriös“ anhöre, habe man sich für eine eher „entspannte Veranstaltung“ entschieden, sagt Bachem.

Vorbild war das Weißwurstfrühstück in Bayern. Ein ähnliches Format, das Gründer und Investoren auf lokaler Ebene verbindet, und inzwischen als Institution in der Start-up-Szene gilt. Da Weißwurst aber eher nach Bayern passt, hat sich der BVDS speziell ein Kölner Äquivalent überlegt und sich für den Karneval entschieden.

„Das war gestern echt hart“

Weil es die erste Veranstaltung dieser Art ist, gibt es dann auch noch ein paar Startprobleme. In den Saal passen 300 Leute, gekommen sind nur 120, fünf Tische sind komplett frei, andere teils nur halb gefüllt. Das geringe Interesse liegt allerdings auch daran, dass die Verantwortlichen mit der Organisation erst im Januar begannen, der Veranstaltungsort sowie das Programm wurden erst eine Woche vorher bekannt gegeben.

Auch die Uhrzeit hat möglicherweise den ein oder anderen abgeschreckt. Selbst einigen Gästen merkt man den Vortag noch an. Bachem hat das registriert und will die Veranstaltung im nächsten Jahr lieber auf eine spätere Uhrzeit oder einen anderen Tag legen. Dass es ein nächstes Mal geben wird, daran zweifelt er nicht.