Jost Schwaner, ehemaliger CEO von Elitepartner, investiert in das Frankfurter Start-up GoCrush. Die Gründer verstärken nun ihre Marketing-Aktivitäten. 

“No swipe, no chat, just meet.” Das ist das Motto des Frankfurter Start-ups GoCrush. Mit ihrem kleinen Seitenhieb gegen andere erfolgreiche Apps wie Tinder scheinen die drei Gründer Kai Burghardt, Lukas Reinhardt und Joao Ferreira in Zeiten, in denen sich das Leben vieler Menschen vor allem online abspielt, einen Nerv getroffen zu haben. Und das nicht nur bei den Nutzern der Plattform, sondern auch bei den Investoren:

Nachdem das 2017 gegründete Unternehmen im März 2018 eine Finanzierungsrunde in Höhe von 250.000 Euro abschließen konnte, ist nun Jost Schwaner, ehemaliger Geschäftsführer von Elitepartner und COO von Parship, privat als neuer Gesellschafter eingestiegen. Er sei begeistert von der „Vielzahl an neuen Möglichkeiten, die der Gruppenaspekt biete“, lässt er sich zitieren. Go Crush sei nicht nur für Singles, sondern auch für Leute, die neu in der Stadt seien, oder Geschäftsreisende optimal.

Gründe erwarten weitere Finanzierung

„Es handelt sich um eine Zwischenfinanzierung im mittleren fünfstelligen Bereich, das wir komplett in Performance Marketing Kanäle zur Nutzerakquise, vor allem in Anzeigen bei Facebook, stecken“, sagte Co-Gründer Lukas Reinhardt auf Nachfrage von WirtschaftsWoche Gründer. Eine größere Finanzierungsrunde bei der GoCrush 500.000 Euro einsammeln werde, stehe zudem bevor.

Go Crash bietet seinen Nutzern die Möglichkeit sich über die App zu Gruppentreffen zu verabreden und sich dann von Angesicht zu Angesicht kennenlernen. Nach dem Start in Frankfurt am Main ist die Plattform mittlerweile in neun anderen Städten verfügbar, darunter Köln, Bochum, München und Berlin. Eigenen Angaben zufolge nutzen über 50.000 registrierte User, die Durchschnitt 34 Jahre alt sind, das Angebot auf Deutsch und Englisch. GoCrush setzt auf ein klassisches Freemium Modell: So ist die Teilnahme an Gruppentreffen in der App kostenlos, andere Features, wie etwa das Kontaktieren einzelner Personen über den Chat, sind kostenpflichtig.