Tinnitracks

Tinnitus ist mittlerweile fast schon eine Volkskrankheit. Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leider darunter innerhalb eines Jahres. Das Hamburger Medizintechnologieunternehmen Sonormed, das hinter dem Start-up Tinnitracks steckt, hat ein Konzept entwickelt, um dieses Problem zu behandeln. Es setzt dafür auf die Lieblingsmusik der Nutzer. Diese wird über die Webseite auf ihr Therapiepotenzial geprüft, die individuelle Tinnitus-Frequenz aus den Musikstücken herausgefiltert. Das Ziel: Durch das Hören der bearbeiteten Musikstücke sollen die überaktiven Nervenzellen im Hörzentrum gehemmt und die wahrgenommene Lautstärke des subjektiven Tinnitus-Tons spürbar verringert werden. Die Investoren jedenfalls sind vom Konzept überzeugt: Anfang 2015 erhielt das Start-up den Gründerpreis der SXSW-Konferenz in Texas. Wenige Monate später investierten in einer Serie-A-Finanzierung der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Innovationsstarter Fonds Hamburg, die Quotas Beteiligungs GmbH und Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz in das Unternehmen.