Zu den Geldgebern gehören der European Investment Fund, KfW Capital und Isomer Capital aus London. Die Münchener planen rund 20 Investments.

Der Münchener Früphaseninvestor 42Cap schließt seinen zweiten Fonds in Höhe von 50 Millionen Euro. Zu den Geldgebern gehören der European Investment Fund (EIF), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Capital),  Isomer Capital aus London sowie Privatinvestoren und Business Angels, die nicht namentlich genannt wurden. 

Hinter 42Cap steckt ein siebenköpfiges Team von ehemaligen Gründern: Neben den General Partnern Alex Meyer und Thomas Wilke, die gemeinsam die SaaS-Firma eCircle aufgebaut und 2012 an Teradata verkauft haben, sind Relayr-Gründer Joseph Brunner und Moritz Zimmermann (Hybris/SAP) mit an Bord. 

20 Investments sind geplant

Mit ihren Beteiligungen wollen die Münchner „daten- und technologiebasierte Geschäftsmodelle, produktgetriebene Gründer und nachhaltige Unternehmensentwicklung“ unterstützen. Der Fokus liegt vor allem auf B2B-Anwendungen, die Organisationen agiler und effizienter machen und auf dem Bereich der Enterprise-Technologie. Geplant sind rund 20 Investments, acht davon sind bereits getätigt, darunter in das schwedische Startup Crosser, das industrielle Maschinendaten nutzbar macht sowie Scoutbee aus Würzburg, dessen Gründer mit Software Ausschreibungen vereinfachen wollen.

Der erste Fonds umfasste 13 Beteiligungen, unter anderem an der Berliner Marketing-Software-Firma Crossengage, an der Anti-Rückenschmerz-App Kaia Health und der Bestell-App für die Gastronomie Orda.