Der Linzer Frühphaseninvestor Square One Foods und Runtastic-Mitgründer Florian Gschwandtner stecken eine sechsstellige Summe in das Münchener Unternehmen.

Grazia, Bunte, InStyle, Cosmopolitan – es gibt kaum eine Frauenzeitschrift in Deutschland, die noch nicht über FrankJuice berichtet hat. Dass ein Start-up es in die deutsche Yellow Press schafft, ist eher ungewöhnlich, doch Marco Gariboldi, Daniel Andreoli und Korbinian Gerstl konnten mit ihrer Geschäftsidee die verantwortlichen Redakteure überzeugen.

Und nicht nur die: Auch die Investoren scheinen dem 2014 gegründeten Unternehmen, das sich auf die Herstellung und den Verkauf kaltgepresster Frucht-und Gemüsesäfte spezialisiert hat, einiges zuzutrauen: Der österreichische Wagniskapitalgeber Square One Foods und Runtastic-Mitgründer Florian Gschwandtner steckten eine sechsstellige Summe in das Saft-Start-up.

Mit dem Geld soll der Online-Shop ausgebaut sowie die Produktpalette erweitert werden. Außerdem wolle man die Marke verstärkt im stationären Handel unterbringen, heißt es.

Neben FrankJuice versuchen sich bereits eine Reihe anderer Start-ups am Handel mit gesunden Säften und Nahrungsergänzungsmitteln, darunter das Hamburger Start-up Kale&Me, das nicht zuletzt mit seinem Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ Bekanntheit erlangte, und das in Berlin ansässige Your Superfoods, das im Februar in einer Finanzierungsrunde 4,4, Millionen Euro einsammeln konnten.