Nun geben Linden und Hoya den nächsten Coup bekannt: In einer neuen Finanzierungsrunde konnten sie den Venture-Capital-Fonds Black River Ventures für sich gewinnen. Auch die bisherigen Investoren bleiben mit an Bord. Insgesamt hat der Online-Shop damit in den vergangenen zwölf Monaten rund zehn Millionen Euro eingesammelt. Die neuen finanziellen Mittel sollen in die Personalisierung des Online-Shops, die Ausweitung des Sortiments, das Wachstum des Kundenstamms und den Eintritt in neue Märkte fließen. Außerdem sollen weitere Experten eingestellt werden.

„Die Kombination aus kuratierten Premium-Weinen mit hochwertigem Content spricht eine wachsende Zielgruppe an, aus der Wine in Black einen beeindruckenden und loyalen Kundenstamm gewonnen hat“, begründet Andrey Daleky, Partner bei Black River Ventures, seine Entscheidung.

Wine in Black konnte vor wenigen Wochen die Schwelle von 500.000 registrierten Mitgliedern knacken. 70 Prozent von ihnen sind Männer, die meisten von ihnen im Alter zwischen 30 und 45. „Unser typischer Kunde ist ein urbaner 40-Jähriger, der früher viel ausgegangen ist und nun seit ein paar Jahren Familie hat. Daher ist er zwar weniger unterwegs, doch seiner Leidenschaft für guten Wein bleibt er treu – nur kauft er eben nicht mehr im Laden um die Ecke, sondern online“, erklären Linden und Hoya.