Für ihre Idee wurden die vier Gründer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem so genannten “EXIST”-Stipendium gefördert und beim Wettbewerb ShareBW für den Sharing-Economy-Ansatz ausgezeichnet.

Zu den Kunden von Store2be zählen unter anderem Online-Unternehmen wie Amorelie, Glossybox oder Pets Deli. “In einer zunehmend digitalen Welt wird die direkte Kommunikation mit dem Kunden ein immer wichtigeres Mittel, um positive Markenerlebnisse zu schaffen und die Markenbeziehung zu stärken”, erklärt Marlon Braumann, Mitgründer und Geschäftsführer von Store2be. Durch die temporären Offline-Standorte sollen neue Kundengruppen aktiviert und die eigene Marke gestärkt werden.

Finanzierung bildet Basis für Weiterentwicklung

“Wir freuen uns sehr, dass die Investoren unsere Vision von zielgruppengenauer, erlebnisreicher Live Kommunikation teilen und wir durch die finanzielle Unterstützung die Basis für die Weiterentwicklung von Store2be gelegt haben”, so Marlon Braumann.

Store2be greift mit seiner Idee auf das seit den frühen 2000er Jahren bestehende Konzept der Pop-up Stores zurück, also der temporären stationären Präsenz einer Verkaufsfläche, die nicht nur dazu dient, bei vergleichsweise geringen Kosten neue Kunden anzusprechen und somit die Umsätze zu steigern, sondern auch das eigene Produkt möglichst wirkungsvoll in Szene zu setzen.

Erster Pop-up Store im Jahr 2000

Der Vacant-Geschäftsführer Russel Miller entwickelte die Idee zu der neuen Verkaufsmöglichkeit in Tokio, als er bemerkte, dass ein Klamottenladen förmlich von Kunden überrannt wurde, als er ankündigte, kurzfristig schließen zu müssen, um den Bestand aufzufüllen. Er eröffnete im Jahr 2000 in New York den weltweit ersten Pop-up-Store.

In Deutschland war es das Modelabel Comme des Garçons, das 2004 für die Dauer eines Jahres die erste zeitbeschränkte Verkaufsfläche aufbaute.