Franziska von Hardenberg und Lea Cramer. (Foto: Hegemann)

Franziska von Hardenberg und Lea Cramer.
(Foto: Hegemann)

Start-up, Mutter, Kind?

Die Vereinigung von Familie und Beruf ist nicht nur ein Thema für Angestellte – sie stellt sich auch für Gründerinnen. Wie geht es mit dem Start-up weiter, wenn die Chefin ausfällt? Diese Frage haben sich in diesem Jahr auch Lea-Sophie Cramer und Franziska von Hardenberg gestellt, als sie jeweils von ihrer Schwangerschaft erfuhren.

Doch geht das eigentlich – Start-up, Mutter, Kind? Für die Gründerinnen der Start-ups Amorelie und Bloomy Days war die Antwort ganz klar: Ja – wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise. Während von Hardenberg schon wenige Wochen nach der Schwangerschaft zurück zu Bloomy Days wollte, plante Cramer etwas mehr Zeit ein. Für beide war jedoch klar: Verstecken wollen sie sich mit dem Nachwuchs nicht.

Mit einem gemeinsamen Interview lösten sie eine regelrechte Debatte darüber aus, ob für Gründerinnen neue Regeln gefunden werden sollten oder nicht. Während einige Kommentatoren von einem „wichtigen Beitrag“ sprachen, sahen andere es für völlig natürlich an, dass Selbstständige anders behandelt werden. Beide Reaktionen zeigen: Eine Diskussion darüber war längst überfällig.