Der Entwickler von E-Ladestationen und das Münchener Unternehmen Eluminocity schließen sich zusammen. Alle Mitarbeiter und das Management bleiben an Bord.

Rettung für Eluminocity: Das 2013 gegründete Münchner Start-up, das auf Grund einer fehlenden Zwischenfinanzierung im November des vergangenen Jahres in einen Liquiditätsengpass geraten war, und einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung stellen musste, kann weitermachen.

Der ebenfalls in München ansässige Entwickler von Ladestationen, Wirelane, der sich als Fullservice-Provider für alle Belange der E-Mobilität versteht, hat den Geschäftsbetrieb zum 1. Januar 2019 übernommen. Alle 13 Mitarbeiter sowie die Geschäftsführer Sebastian Jagsch und Michael Schwarz bleiben an Bord.

Gemeinsame Entwicklung neuer Produkte geplant

„Die beiden Unternehmen sind eine ideale Ergänzung mit hohem Synergiepotenzial. Wir haben jetzt die einzigartige Gelegenheit, den Betrieb in einer Reihe neuer Länder und Märkte zu starten. Gemeinsam werden wir die fortschrittlichste Produktpalette im Bereich der E- Mobilitätsinfrastruktur entwickeln“, sagt Constantin Schwaab, CEO von Wirelane. Aktuell ist Wirelane in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz aktiv.
Zur Übernahmesumme wurde nichts bekannt.

Genau ein Jahr bevor das Unternehmen ins Straucheln geraten war, hatten der Essener Energiekonzern Innogy und Trilux, der Arnsberger Spezialist für technische Leuchten Geld in Eluminocity gesteckt und sich mit jeweils 17,5 Prozent am Smart City Start-up beteiligt.

Eluminocity hat zusammen mit seinem ersten Kooperationspartner BMW das System ´Light & Charge´ entwickelt, mit dem Straßenlaternen zu Ladestationen für Elektrofahrzeuge umgerüstet werden können und seitdem sein Portfolio auf freistehende Elektroauto-Ladestationen sowie Sensorlösungen für Straßenbeleuchtung  erweitert.