Jetzt zeigen sich die „Löwen“ nicht von jedem Start-up begeistert. Hat Ihnen das vorher Angst gemacht?
Nein. Wir haben schon gesehen, dass manche Start-ups ganz schön schlecht weg kommen und wir wussten vorher natürlich auch nicht, wie die Folge geschnitten wird, und wie locker wir wirklich rüberkommen. Aber Angst hatten wir nie.

Warum haben Sie sich überhaupt für die „Höhle der Löwen“ beworben?
Das war Zufall. Wir teilen uns ein Büro mit Sixtyoneminutes, die ja in der ersten Folge der zweiten Staffel dabei waren. Die Leute haben uns irgendwann gefragt, was wir eigentlich genau machen, und fanden unsere Idee total toll. Und dann meinten sie, wir sollten uns doch mal bei der „Höhle der Löwen“ bewerben. Das haben wir dann ganz schnell kurz vor der Ende der Bewerbungsfrist noch gemacht.

„Wir wollen Geld für Wachstum und Marketing“

In der Sendung geht es ja eigentlich darum, eine Investition zu erhalten. Das hat bei Ihnen nicht geklappt. Wie sieht es bei Ihnen jetzt aus? Planen Sie eine große Finanzierungsrunde?
Wir haben ja schon mehrere Business Angel bei Einhorn. Ende des Jahres wollen wir aber noch mal Geld von Risikokapitalgebern für das Wachstum und das Marketing einsammeln.

Was für eine Summe stellen Sie sich da vor?
Zwischen 500.000 bis eine Million Euro. Es kann auch sein, dass wir noch mal Crowdfunding in den USA machen. Das wäre aber eher eine Art „Proof of Concept“, wir würden damit eher gucken, wie das Produkt dort ankommt und ob es zum Markt passt.

Herr Siefer, vielen Dank für das Gespräch.