Tipp 8: Morgenroutine

Barack Obama hat diesen Punkt perfektioniert. Weil Entscheidungen so viel Zeit fressen, trägt er nur noch Anzüge in zwei Farben: in blau oder in grau. Jede weitere Option würde zu viel Zeit aus dem vollen Stundenplan des US-Präsidenten nehmen. Das Staatsoberhaupt ist mit dieser Idee nicht alleine: Steve Jobs trug stets eine Art Uniform, Mark Zuckerberg zieht jeden Tag das gleiche T-Shirt an.

Mit solchen Ritualen können auch andere Entrepreneure viel Zeit sparen. Ryan Battles empfiehlt Gründern deshalb, nicht nur die Wahl der Kleidung schon am Tag vorher zu bestimmen, sondern auch die Frage, was sie zum Frühstück essen wollen, schon am Abend zu beantworten. Um eine Routine zu erlangen, soll der Gründer seine Pläne für den Morgen schon am Vorabend aufschreiben und am nächsten Tag eine Stunde früher aufstehen, um die Punkte abzuarbeiten.

Kein dickes Frühstück

Der Autor schreibt auch, was von der Morgenroutine ablenken kann und deshalb nicht Teil davon sein sollte. Dazu zählt etwa, als Erstes nach dem Aufstehen auf das Smartphone zu schauen oder die Morgensendungen im Fernsehen zu verfolgen. Das nehme zu viel Zeit in Anspruch und lenke ab. Auch ein dickes Frühstück darf sich der Entrepreneur nach Ansicht von Battles nicht gönnen: Es macht träge.

Stattdessen sollte zu den Ritualen besser zählen, morgens schon Wasser zu trinken, sich zu dehnen und zu meditieren oder auch Sport zu treiben. Wie genau diese Aspekte oder auch der Punkt „Zunge säubern“ mit Gründen zusammenhängen, das behält Battles allerdings für sich.