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65 Millionen Kubikmeter Holz werden in Deutschland jedes Jahr gefällt. Was es aber nicht gibt: Eine App, die in wenigen Sekunden die Anzahl der Holzstämme in einem Holzpolter – einem Sammelplatz für Langholz – ermittelt. Bislang wird das mit Bleistift, Zettel und Sprühfarbe gemacht. Als Informatiker fand Manfred Ide aus Uslar das natürlich nicht nur ineffizient, sondern auch nicht mehr zeitgemäß. Wie nun aber funktioniert die App?

Der Benutzer macht mit der App einzelne Fotos des Holzpolters, in dem die Stämme automatisch erkannt und markiert werden. Anschließend wird das Bild mit Geokoordinaten, der Anzahl der Stämme und einem Text gespeichert. 1500 Euro würde die App pro Jahr die Nutzer kosten. Für sieben Prozent an seinem Unternehmen verlangt Ide 300.000 Euro.