eMovements
Mit einem Rollator treten Benjamin Rudolph (30), Max Keßler (30) und Matthias Geertsema (29) an. Die Besonderheit: Sie haben der Gehhilfe einen Elektromotor verpasst. Der „Ello“ soll es Senioren so erleichtern, Hügel hochzukommen. Bergab bremst der elektrische Rollator und hilft so, Stürze zu vermeiden. Weitere Features sind eine integrierte Feststellbremse, Licht, eine Hupe und ein Knopf, über den sich im Notfalle eine SMS an Angehörige mit der entsprechenden Position verschicken lässt. Bereits 2017 hat das Start-up des Gründertrios – eMovementseine Anschubfinanzierung von einem Business Angel erhalten, erste Rollatoren wurden bereits verkauft. Um das Marketing auszubauen, hoffen die Gründer aus Stuttgart auf eine Finanzspritze von 250.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie zehn Prozent der Firmenanteile an.

Gearflix
Das Unternehmen von Marius Hamer (35) ist ein Start-up mit einer über 100 Jahre alten Geschichte. Sein Urgroßvater gründete 1910 ein Fotofachgeschäft im Ruhrgebiet. Als der Umsatz in Zeiten des boomenden Internethandels einbrach, stieg der Unternehmensberater ins Familienunternehmen ein. Mit „Gearflix” entwickelte er ein neues Geschäftsmodell: Statt für den Urlaub oder die Hochzeit teures Foto-Equipment zu kaufen, kann man es bei „Gearflix” mieten. Um das in Bochum ansässige Start-up nach vorne zu bringen, braucht Marius Hamer nun Kapital. Sein Vorschlag: 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Überzeugen muss er potenzielle Investoren wohl auch davon, dass Gearflix mit seinem Fokus auf Kameras gegen den wesentlich breiter aufgestellten Konkurrenten Grover bestehen kann. Der hatte jüngst 37 Millionen Euro eingesammelt.

Waschies
Eine umweltfreundliche Alternative zu Feuchttüchern haben Marcella Müller (35) und Carolin Schuberth (43) aus Kulmbach entwickelt. Ihre Wachepads „Waschies“ bestehen aus Hightech-Fasern, die nicht kratzen. Zum Reinigen der Haut soll Wasser genügen. Die wiederverwendbaren Pads sollen nach dem Waschen auch ohne Weichmacher flauschig blieben. Aktuell gibt es die „Waschies“ in zwei Ausführungen – einmal als Abschminkpads für die Erwachsenenhaut und einmal als Reinigungspads für Babys. Online und in einigen Läden sind die Pads bereits zu kaufen – mit 50.000 Euro wollen die Gründerinnen nun den Vertrieb weiter ankurbeln. Zehn Prozent der Anteile wollen sie dafür abgeben.