Bewerben kann sich jeder: Dabei wird nicht zwischen Start-ups aus der Automobilbranche und denen aus anderen Industrien unterschieden. Wichtig allein sei, dass die Ideen auf fahrzeugtechnische Anwendungen übertragbar sind, so Meyer. Weiter verdeutlicht er: „Wir würden am liebsten mit Start-ups arbeiten, bei denen wir der erste potenzielle Kunde sind. Dabei ist es nicht so wichtig, ob die Start-ups direkt aus der Automobilindustrie kommen oder aus einer anderen Branche.“

Für Meyer ist besonders der Prozess der Ideenfindung spannend. Er ist neben Gregor Gimmy und Thomas Wagner einer der Mitbegründer des neuen Vorhabens. Für ihn persönlich hat das Projekt eine ganz besondere Bedeutung: „Die BMW Group beschäftigt sich schon länger mit dem Thema Open Innovation und hat zahlreiche Initiativen und Projekte hierzu ins Leben gerufen. Seit etwa zwei Jahren arbeiten wir am Konzept der BMW Start-up Garage. BMW sieht großes Potenzial, die Innovationskraft von Start-ups stärker zu nutzen und partnerschaftlich die Herausforderungen im Bereich Mobilität zu meistern. Darüber hinaus ist auch die schnelle und agile Arbeitsweise der Start-up Unternehmen für uns wichtig, denn wir profitieren vom direkten Austausch mit ihnen.“

Außerdem fügt er hinzu, dass jeder einzelne Mitarbeiter von dem frischen Wind profitieren würde, es mache immer wieder Spaß neue Themen zu diskutieren. Fasziniert sei Meyer auch von der Kultur die Start-ups mit sich bringen. Deren Innovation, Kreativität und Risikobereitschaft, müsse man versuchen in das große Unternehmen zu integrieren. Der Vorstand stehe voll hinter der Idee. Wie das gelingt und was die Start-ups dem Unternehmen wirklich bringen bleibt freilich abzuwarten.