Linio

Ungewiss ist auch die Zukunft des Amazon-Konkurrenten Linio. Die E-Commerce-Plattform ist zwar in Mexiko, Kolumbien, Argentinien, Chile, Peru, Panama, Venezuela und Ecuador aktiv und damit der größte Online-Marktplatz Südamerikas. Doch das Unternehmen hat gerade Anfang 2016 kräftig an Umsatz verloren: Die Zahlen halbierten sich im Vergleich zum Vorjahr auf gerade einmal 9,8 Millionen Euro, hieß es damals bei der Verkündung des Geschäftsergebnisses von Rocket. Die Samwer-Brüder reduzierten daraufhin die eigenen Anteile und brachten sogar eine Trennung von Linio ins Spiel. Seit September verfügt das Unternehmen allerdings über frisches Kapital. Investoren aus Mexiko und Schweden stecken 50 Millionen Euro in Linio.