13 europäischen Gründerteams ziehen in den European Pioneers Accelerator. Viel Geld ist es aber nicht, was sie da bekommen: Für alle zusammen gibt es zwei Millionen Euro.

Die 13 Start-ups aus Berlin, Barcelona, London, Kopenhagen und Tel Aviv sind Teil der zweiten Runde des Accelerator-Programms European Pioneers, das vom Company Builder Etventure initiiert wird. Jedes Start-up erhält dabei eine Finanzspritze von 175.000 Euro – ohne Unternehmensanteile abgeben zu müssen.

In einem Auswahlprozess haben sich die Start-ups gegen 660 Konkurrenten aus ganz Europa durchgesetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereich Smart City, Media und Content und Social und Learning, so auch bei den vier Start-ups aus Berlin, die die Konkurrenz hinter sich gelassen haben.

Mit dabei ist unter anderem das Start-up BeaconInside aus Berlin, das kleine Funkchips selbst produziert, mit denen sich dann Handys in geschlossenen Räumen orten lassen, die über diese Technik verfügen. Der Vorteil: Händler können so Sonderangebote oder andere Werbebotschaften per Bluetooth auf das Handy schicken. Die beiden Gründer, Michael Kappler  und Cornelius Rabsch, kooperieren mittlerweile mit McDonald’s und haben schon mehr als 30 Filialen in ganz Deutschland mit der Technologie ausgestattet. Kunden müssen einmalig einen QR-Code scannen und die CouponCard der lokalen McDonald’s zu Apples-Bonusprogramm Passbook hinzufügen. Danach werden bei künftigen Restaurantbesuchen durch die Beacons neue Angebote direkt auf das Smartphone gefunkt. Außerdem koopieren sie auch mit der Deutschen Bahn und dem Modeunternehmen Esprit.

In die Auswahl hat es auch das Virtual-Reality-Start-up Viorama geschafft. Es hat eine mobile App entwickelt, mit der jeder Ort in 360 Grad visualisiert und geteilt werden kann. Gründer Michael Ronen stammt aus Israel, lebt seit mehr als zehn Jahren in Berlin und ist außerdem Theater- und Filmregisseur.

Die anderen beiden deutschen sind Infarm, die unter anderem für Mercedes und Airbnb Indoor-Gewächshäuser entwickelt haben. Außerdem Tracktics mit einem Analysetool für Fußballerdaten.