Drei Millionen Euro sammelt das Berliner Start-up ein. Mit dem Geld will die studentische Personalvermittlung in andere Städte expandieren.

Das Berliner Startup Zenjob hat in einer Finanzierungsrunde neue Investoren gewonnen. Der Schweizer Early-Stage-Investor Redalpine, der Wachstumsinvestor Acton Capital Partners, sowie der amerikanische Fonds 500 Startups aus dem Silicon Valley stecken insgesamt drei Millionen Euro in Zenjob, wie das Unternehmen heute mitteilte. Mit dem neuen Kapital will Zenjob von der Hauptstadt in weitere deutsche Städte expandieren.

Aktuell hat das Start-up nach eigenen Angaben knapp über 1000 studentische Aushilfskräfte registriert, die von über 300 Unternehmen angefordert werden. Das Start-up stellt die Studenten selbst zu einem Lohn von mindestens 10 Euro brutto pro Stunde ein und leiht sie vor allem an Unternehmen aus Gastronomie, Hotellierie oder Einzelhandel aus. Die Vermittlung erfolgt über eine App und soll Engpässe bei den Unternehmen schnell und flexibel ausgleichen. „Wir sehen daher großes Potenzial für Zenjob eine der führenden Jobbörsen für Studenten in Deutschland zu werden“, sagt Sebastian Wossagk, Managing Partner beim Neu-Investor Acton.

Zenjob wurde im Januar 2016 von Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning gegründet. In einer ersten Seed-Finanzierung hatten sich verschiedene Business Angels sowie Atlantic Labs als Kapitalgeber beteiligt. Zenjob beschäftigt aktuell mehr als 30 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen nach Unternehmensangaben die Sheraton Hotels, die Modekette Gerry Weber oder der Lieferdienst Foodora.