Das Start-up erweitert seine Finanzierungsrunde aus dem Früjahr. Zusätzliche fünf Millionen Euro sollen das Wachstum beschleunigen.

München, Köln, Hamburg: In diese Städte will der Nebenjob-Vermittler Zenjob jetzt expandieren – und hat dafür eine Finanzierungsrunde aus Frühjahr noch einmal erweitert. Drei Millionen Euro hatte das junge Unternehmen im März aufgenommen, nun legen die Investoren noch einmal fünf Millionen Euro drauf.  „Das Unternehmen hat sich überdurchschnittlich gut und schnell entwickelt. Wir wollen jetzt aggressiv rangehen und den Zeitarbeitsmarkt aufmischen“, heißt es auf Nachfrage von Wiwo Gründer von Zenjob zu der raschen Erweiterung.

Die Geldgeber gehen das hohe Tempo gerne mit: „Das rasante Wachstum des Unternehmens in den letzten Monaten hat uns bestärkt, Zenjob auch zukünftig weiter zu unterstützen“, sagt Sebastian Wossagk, Managing Partner bei der Beteiligungsgesellschaft Acton Capital Partners, die die Finanzierungsrunde anführt. Daneben sind der Schweizer Early-Stage-Investor Redalpine, der US-Fonds 500 Startups und der Seed-Investor Atlantic Labs weiter mit dabei.

Aktuell hat das Ende 2015 gegründete Start-up 1500 Studenten in Berlin in der Kartei. Diese werden an aktuell 450 Unternehmen als Zeitarbeiter vermittelt – zu den Kunden zählen die Sheraton Hotels, die Modekette Gerry Weber oder Edeka. Unterstützt durch Software verspricht Zenjob, die Einsätze unkompliziert zu vermitteln und abzurechnen. Den Studierenden garantiert das Start-up einen Mindestlohn von 10 Euro die Stunde. Mit den insgesamt acht Millionen Euro soll dieser Service jetzt auch in weiteren deutschen Städten angeboten werden.