Die Investoren glauben an die Zukunft der Elektrofahrzeuge und unterstützen das Tech-Start-up bei der Entwicklung von Software und Hardware für den Aufbau von Ladeinfrastruktur.

Das Münchner Start-up Wirelane erhält eine Series A- Finanzierung in Höhe von vier Millionen Euro. Neben Vito Ventures beteiligen sich Coparion, der High-Tech Gründerfonds und Ritter Starkstromtechnik an der Finanzierungsrunde. Zusammen mit dem initialen Investment der Gründer steigt die Finanzierungssumme somit auf neun Millionen Euro.

Das frische Kapital soll dabei helfen die Entwicklung von Software und Hardware für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter voranzutreiben.

Infrastruktur birgt Herausforderungen

„Elektromobilität hat längst die gesamte Automobilbranche erfasst und birgt das Potenzial den Markt von Grund auf zu verändern. Allerdings stehen wir in Hinblick auf die nötige Infrastruktur vor großen Herausforderungen die technische Innovationen auf verschiedenen Ebenen nötig machen”, begründet Benedikt von Schoeler, Managing Partner von Vito Ventures GmbH, die Investition.

Wirelane ist ein Full-Service-Anbieter, der seinen Kunden neben den Softwarelösungen auch eine eigens entwickelte Ladestationen anbietet.

“Mit unserer Technologie wollen wir für alle Anforderungen rund um Ladeinfrastruktur, angefangen bei der Suche nach Ladesäulen, über die Abrechnung bis hin zur Wartung, vereinfachen“, erklärt Constantin Schwaab, CEO und Gründer.

Mehr als 6000 Ladepunkte europaweit

Eigenen Angaben zufolge kommt die Software kommt an über 6.000 Ladepunkten in Europa zum Einsatz. Derzeit zählen 35 Stadtwerke, Energieversorgungsunternehmen und Industriekonzerne wie VW,Vattenfall und Bouygues in Deutschland, Schweden, Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden zu den Kunden des Start-ups. Ziel ist es, in den nächsten Jahren europaweit über 300.000 Ladepunkte zu bedienen.

Experten gehen davon aus, dass unter den derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen bis 2035 mindestens jedes dritte Auto elektrisch angetrieben sein wird. Gleichzeitig ist die Konkurrenz in diesem Segment groß: Immer mehr Start-ups versuchen  auf dem Markt Fuß zu fassen, darunter das Münchener Start-up eeMobility oder das in Berlin ansässige Chargery.