Das deutsch-französische Start-up Wingly sammelt zwei Millionen Euro ein. Mit der Kapitalspritze sollen unter anderem neue Mitarbeiter eingestellt werden. 

Wingly, das deutsch-französische Flightsharing-Start-up mit Hauptsitz in Paris, hebt ab: Zwei Millionen Euro erhält das Unternehmen von Investoren, darunter der ehemalige Vize-Bundeskanzler Philipp Rösler, der ehemalige Geschäftsführer von Daher Socata & ATR und Vorstand der AOPA Stephane Mayer, und das in London und Luxemburg ansässigen Venture Capital Investor Venture Fund Howzat Partners.

“Das Investment in Wingly kam aus der Überzeugung, dass Wingly viele Menschen begeistern wird, denn die Mitflugzentrale kombiniert die Faszination vom Fliegen mit dem pragmatischen Ansatz der Sharing Economy“, begründet Philipp Rösler, der selbst Privatpilot ist, seine Entscheidung in das Start-up zu investieren.

In drei Märkten aktiv

Mit der Kapitalspritze will das Unternehmen die Zahl seiner Mitarbeiter auf 30 verdoppeln und neue Märkte erschließen. Zurzeit ist das Start-up in England, Frankreich und Deutschland aktiv.

Eigenen Angaben zufolge zählt die Plattform mittlerweile mehr als 150.000 Nutzer, davon 10.000 Piloten, die über die Jahre durch die Kostenteilung mehr als 500.000 Euro sparen konnten. Mehr als 60.000 Flüge können momentan gebucht werden.

Auf der 2015 von Bertrand Joab-Cornu, Emeric de Waziers und Lars Klein gegründeten Plattform können private Piloten inserieren welche Strecken sie wann fliegen werden, Interessierte können sich – wie bei einer klassischen Mitfahrzentrale – zum Mitreisen anmelden. Neben Streckenflügen gibt es Angebote für Rundflüge.