Das Berliner Start-up sammelt 22 Millionen Dollar Wagniskapital ein. Das Geld soll in das globale Wachstum und in die Entwicklung eines eigenen Produkts fließen.

Auf Voi, folgt Tier, folgt Wind. Innerhalb weniger Monate sammelt das dritte Mobilitäs-Start-up, das sich auf die Verleihung von Elektrorollern spezialisiert hat, eine millionenschwere Finanzierung ein: 22 Millionen Dollar investierten der chinesische Investor Source Code Capital und der europäische Wagniskapitalgeber HV Holtzbrinck Ventures in das Berliner Start-up – und das, obwohl die amerikanischen Konkurrenten Lime und Bird bereits erfolgreich in mehrere europäische Großstädte vorgedrungen sind.

Das eingesammelte Kapital soll vor allem in die globale Expansion von Wind  sowie in die weitere Produktentwicklung fließen. Das Unternehmen, das in Spanien, Frankreich, USA und Deutschland aktiv ist, arbeitet derzeit an einem eigenen Elektroroller.

E-Scooter finden via App

„Wind hat uns durch seine operative Stärke und exzellente Produktentwicklung überzeugt: Sie schaffen es innerhalb nur weniger Tage, neue, individuelle Mobilitätslösungen in Städten aufzubauen. Mit der Unterstützung hochkarätiger internationaler Investoren kann das Unternehmen diese Stärken nun international ausspielen“, sagt Fabian Gruner, Investmentmanager bei HV Holtzbrinck Ventures.

Über seine Plattform bietet das Berliner Start-up Elektro-Scooter sowie Fahrräder für innerstädtische Kurzfahrten an. Dank des stationslosen Systems lassen sich verfügbare Fahrzeuge via App überall innerhalb des Geschäftsgebiet finden und anmieten; durch die Integration von IoT-Lösungen soll der Zahlungs- und Buchungsprozess vollständig über das Smartphone abgewickelt werden.

Im Zuge der Finanzierungsrunde verstärkt das Unternehmen auch sein europäisches Managementteam: Ed Schmidt, zuvor Vice President beim japanischen Internethändler Rakuten, verstärkt Wind als EMEA CEO. Matt Turzo, ehemaliger Manager des US-Ridesharing Anbieters Lyft, unterstützt Wind als EMEA COO.