Kapital, Netzwerk und Know-how: Business Angel sind für Start-up-Gründer mehrfach wertvoll. Doch wie kommt man an die Unternehmensengel heran? WiWo Gründer erklärt es.

Noch nie soll es für Gründer so einfach wie jetzt gewesen sein, an Anschubfinanzierung zu kommen. Acceleratoren, Company-Builder, Venture Capital, Crowdinvestoren und Business Angels fördern junge oder angehende Unternehmer finanziell.

Doch Crowdfunding ist unsicher. Venture Capital kommt meist erst später für Wachstumsfinanzierung in Frage. Acceleratoren bieten oft eher Fließband-Monitoring als finanzielle Ressourcen. Und Company Builder wie Rocket Internet entwickeln Start-ups nach ihren Vorstellungen.

Business Angels hingegen sind Einzelpersonen, die sich mit persönlichem Einsatz für die Idee des Gründers oder Gründer-Teams engagieren. Meist handelt es sich um Unternehmer, die ihre Erfahrung gerne weiter geben möchten. Sie setzen ihr eigenes Kapital ein, bringen unternehmerisches Können sowie Kontakte mit. Und sie investieren ganz am Anfang, wenn es anderen Investoren noch zu riskant erscheint. Als Gegenleistung erhalten die Business-Engel einen Anteil am Unternehmen.

Bekannt sind vor allem die oft zitierten „Super Angels“, die etliche sehr erfolgreiche Start-ups unterstützt haben. Doch es gibt viele Unternehmensengel, auch in Deutschland. Zum Glück sind sie im Gegensatz zu anderen Engeln gut sichtbar und über mehrere Wege zu erreichen. WirtschaftsWoche Gründer stellt vier Wege vor.