Rocket Internet hat in seinem Jahresbericht einige Kennzahlen von Start-ups wie HelloFresh, Lamora oder auch Westwing veröffentlicht. Was die Bilanzen verraten.

Millionen-Minus wegen Börsengang: Unter dem Strich machte Rocket Internet im Jahr 2014 einen Nettoverlust von 20 Millionen Euro. Das gab der Start-up-Inkubator am Dienstag bei seiner Bilanzpressekonferenz bekannt. Demnach stieg der Umsatz zwar um fast die Hälfte auf 104 Millionen Euro, doch bei dem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete das Unternehmen ein Minus von 91 Prozent. Netto verbuchte der Konzern sogar ein Minus von 112 Prozent. Als Grund dafür nannte Rocket die Kosten für den Börsengang.

Doch die Bilanz von Rocket Internet gab nicht nur einen Einblick in die Welt der Start-up-Schmiede. Erstmals gab das Unternehmen auch einige Kennzahlen zu Beteiligungen wie HelloFresh, Foodpanda, Home24 oder auch den fünf Zalando-Klonen der Global Fashion Group bekannt – den „Proven Winners“, wie es bei Rocket so schön heißt. Diese Unternehmen definiert der Start-up-Inkubator so: Sie existieren seit mindestens zwei Jahren oder haben mehr als 50 Millionen Euro an Umsatz erwirtschaftet und bei ihrer letzten Finanzierungsrunde mehr als 100 Millionen Euro eingenommen.

Doch wie gut stehen die „Proven Winners“ eigentlich da? WirtschaftsWoche Gründer hat ausgewertet, wie die Bilanzen der einzelnen Start-ups aussehen.