Eine Lern-App, die Schülern und Studenten die Zusammenarbeit an naturwissenschaftlichen Aufgaben und Problemstellungen erleichtern soll, überzeugte die Jury beim Deutschen Gründerpreis für Schüler.

Schon Schüler können gute Ideen haben. Das zeigte sich beim Deutschen Gründerpreis. Das Siegerteam der Spielrunde 2015 heißt „Oppia“. Die drei Zwölftklässler gehen auf das Hans-Multscher-Gymnasium in Leutkirch im Allgäu – und setzten sich bei dem Existenzgründer-Planspiel gegen mehr als 4.200 Schüler durch.

Mithilfe von „Oppia“ – das finnische Wort für „Lernen“ – lassen sich in einem Netzwerk via Smartphone und Tablet schnell und einfach mathematische, chemische und physikalische Formeln, Gleichungen und weitere Inhalte bearbeiten und austauschen. Eine Anwendung, die es so noch nicht auf dem Markt gibt. Die Jury bescheinigte dem Produkt auch im realen Leben gute Chancen und hohes Nachfragepotenzial, weil damit tagtäglich auftretende Hürden im Lernprozess effizient, mobil und innerhalb einer Lerngemeinschaft überwunden werden können.

Neben dem Siegerteam wurden neun weitere Gründerteams ausgezeichnet. Den zweiten Platz holte sich das Team Airpack vom Fürstenberg-Gymnasium, Donaueschingen mit einer Idee einer neuen Verpackungstechnik: Wiederverwendbare Kartons mit einer innenliegenden, aufblasbaren Membran, die sich an die Größe des zu verpackenden Gegenstands anpasst und so Verpackungsmaterial spart. Auf den dritten Rang schaffte es ein Schülerteam aus Dortmund.