Von der Wahl der Rechtsform hängt viel für ein Start-up ab. Wer trifft die Entscheidungen, wer haftet und – ganz banal – wie firmiert das junge Unternehmen?

OHG, KG oder GmbH – von diesen paar Buchstaben hängt mehr ab, als viele junge Gründer wissen. Mit der Rechtsform entscheidet sich, wie viel Kapital für eine Gründung nötig ist, wer Entscheidungen trifft und wer bei Fehlentscheidungen haftet.

Das große Problem vorweg genommen: Einen Königsweg gibt es nicht. Jedes Start-up muss die für sich selbst passende Rechtsform finden – und das schon vor der Gründung. Denn für welche Rechtsform sich ein Gründer entscheidet, hat Auswirkungen von der Buchhaltung bis hin zur Haftung. Nur gut, dass die Rechtsform nicht ewig halten muss.

Grundsätzlich unterscheidet das Gesetz zwischen sechs Rechtsformen für Personen- und drei für Kapitalgesellschaften. WirtschaftsWoche Gründer stellt auf den nächsten Seiten die jeweiligen Bezeichnungen, die bei einer Gründung von mehreren Gesellschaftern in Frage kommen, vor – und gibt einen Überblick darüber, welche Vorteile die Formen bieten und auf welche Punkte Gründer achten müssen.