Eine Investment für das Start-up? Warum man den Einstieg eines Wagniskapitalgebers genau abwägen sollte, verrät Anton Waitz vom Berliner VC Project A. 

Mittwoch ist Kolumnentag bei WiWo Gründer: Regelmäßig gibt an dieser Stelle das Team des Start-up-Investment-Fonds Project A sein Wissen weiter und beantwortet Fragen unserer Leser. Für den aktuellen Beitrag stand Anton Waitz vor der Kamera. Er ist General Partner bei Project A, verantwortlich für die Bereiche Investments und Dealflow. Bevor er 2016 zu Project A kam, baute er als Geschäftsführer von Axel Springer Digital Ventures die VC-Aktivitäten des Medienhauses in den USA auf. Waitz ist promovierter Volljurist und hält einen MBA der IESE Business School in Barcelona (Spanien). 

In der heutigen Folge spricht Anton Waitz über die Frage, ob – und falls ja, wann – es für einen Gründer sinnvoll ist im Rahmen einer Finanzierungsrunde einen Investor mit an Bord zu holen.

    1. Vorteile: Ein solcher Partner bringt im Idealfall Wissen, Erfahrung und ein breites Netzwerk mit sowie Kapital dank dem das Unternehmen deutlich schneller wachsen kann.
    2. Nachteile: Wer Kapital einsammelt, muss Anteile am Unternehmen abgeben – in frühen Runde etwa 20 bis 30 Prozent. Außerdem steigt mit den Investorengelder die Erwartung, dass das Unternehmen schnell wächst – klappt das nicht, entsteht Druck auf die Gründer.
    3. Die Abwägung für oder gegen ein Investment sollte gewissenhaft erfolgen und hängt stark von der Art des Start-ups ab – eventuell ist die Finanzierungsform des Bootstrapping der bessere Weg.

Welche Themen würden Sie in den kommenden Folgen interessieren? Was würden Sie gern von Anton Waitz und seinen Kollegen wissen? Schreiben Sie Wünsche gerne in die Kommentare oder an gruender@wiwo.de unter dem Stichwort „Project-A-Kolumne“.