Der Anbieter von Sportflatrates stemmt die mittlerweile vierte Akquisition. Mit dem Kauf will das Start-up sich stärker in Deutschland ausbreiten.

Somuchmore, 99 Gyms, Fitengo – und jetzt Fitrate: Der Berliner Urban Sports Club hat die Übernahme des Münchener Mitbewerbers bekannt gegeben. Das Start-up, das verschiedene Abomodelle anbietet, mit denen sich unterschiedliche Sportarten ausüben und Fitnesscenter zum Festpreis nutzen lassen, hat damit nach eigenen Angaben nun 1500 Standorte im Partnernetzwerk. „Mitglieder auf beiden Seiten können sich bald über ien vereintes, noch größeres und vielseitigeres Sportangebot freuen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Moritz Kreppel.

Mit der aktuellen Akquisition stärkt Urban Sports Club vor allem das Netzwerk im Süden der Republik. Das 2015 gegründete Fitrate war mit ähnlichen Tarifen bislang schwerpunktmäßig in München vertreten. Die Marke des Mitbewerbers soll zukünftig – wie bereits bei vorherigen Übernahmen – verschwinden. Zu den finanziellen Details des Deals gab es keine Informationen.

Bereits im November hatte Urban Sports Club verkündet, in allen deutschen Großstädten über 500.000 Einwohnern vertreten zu sein – Hannover, das Ruhrgebiet und Dresden waren zu dem Zeitpunkt dazu gekommen. Außerhalb Deutschlands ist das Start-up seit vergangenem Sommer auch in Paris vertreten und möchte sich von dort aus in Frankreich vorarbeiten, 200 Standorte seien dort bereits integriert.

Der 2012 gegründete Urban Sports Club hatte im März 2017 ein Investment in siebenstelliger Höhe von Holtzbrinck Ventures erhalten. Daneben sind auch der lettische Risikokapitalgeber Ru-Net und Rocket Internet an dem Start-up beteiligt – alle drei Geldgeber waren zuvor auch beim Mitbewerber Somuchmore beteiligt.