Start-ups aus Ostdeutschland bekommen selten Aufmerksamkeit. Zu unrecht: Ihre Ideen sind oft einzigartig – und viel Geld wert.

Gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation ist Iris Gleicke, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, gerade in den USA. Sie will dort um Wagniskapital für ostdeutsche Gründer werben: „Ostdeutschland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem hervorragenden Start-up-Standort entwickelt“, sagt Gleicke, „und das spricht sich allmählich auch im Ausland herum.“ Begleitet wird die Staatssekretärin von ostdeutschen Start-ups, die ihre Ideen auf der jährlich stattfindenden Konferenz TechCrunch Disrupt vorstellen. Diese deutschen Hidden Champions sind mit dabei.

Bubbles & Beyond GmbH (Leipzig)

Der High-Tech Gründerfonds unterstützte Gründer Dirk Schumann anfangs mit einer halben Million Euro für sein Produkt. Der Chemiker hatte einen Stoff entwickelt, der etwa Graffiti von Oberflächen entfernt und dabei komplett ohne giftige Stoffe auskommt. Doch das war erst der Anfang: Außerdem entwickelte Schumann gemeinsam mit seinem Team ständig neue Stoffe in unterschiedlicher Zusammensetzung, die Schmutz entfernen. Zu den Kunden von Bubbles & Beyond gehört mittlerweile nicht nur die Deutsche Bahn, sondern auch Beiersdorf.