Das amerikanische Start-up Lyft hat wohl 250 Millionen Dollar eingesammelt. Damit wäre der Uber-Konkurrent zwei Milliarden Dollar wert.

Für den Fahrvermittlungsdienst Uber läuft es derzeit alles andere als rund: Es gibt Gerüchte, dass der Konkurrenz Lyft dabei ist 250 Millionen Dollar einzusammeln. Das Start-up, an dem auch der chinesische Konzern Alibaba beteiligt ist, wäre dann zwei Milliarden Dollar wert, wie die New York Times berichtet.

Für Lyft wäre es die zweite Finanzierungsrunde innerhalb kürzester Zeit und zeigt das enorme Wachstum des Start-ups seit 2014. In einem Interview sagte Mitgründer John Zimmer, dass der Umsatz des Unternehmens im vergangenen Jahr – ohne genaue Zahlen zu nennen – um das Fünffache gestiegen sei.

In Südkalifornien hat Uber gerade ganz andere Probleme: Nach übereinstimmenden Medienberichten soll dort eine Liste mit verlorenen Gegenständen unverschlüsselt ins Netz gelangt sein – zumindest vorrübergehend. Eine Liste mit 155 Einträgen, die auch Namen und Telefonnummer der Kunden umfasste.

Auch in Deutschland läuft es für Uber nicht rund: In Berlin hat ein Taxifahrer erfolreich gegen den Limousinen-Service von Uber geklagt – und Recht bekommen.Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Taxifahrer war vor Gericht gezogen, weil er das Uber-Geschäftsmodell mit Mietwagen für wettbewerbswidrig hält. Uber sorge bei größeren Veranstaltungen bewusst dafür, dass sich deren Fahrer in der Nähe aufhalten. Das verstoße gegen gesetzliche Vorschriften. Auch der Fahrservice Blacklane könnte von diesem Urteil betroffen sein.