Für das US-Start-up Nest sah es in der Vergangenheit weniger gut aus. Konkurrent Tado sammelt unterdessen 20 Millionen Euro ein.

Mit einer App Geld sparen: Das verspricht das Münchner Start-up Tado. Mit smarten Thermostaten will das 2011 gegründete Unternehmen den Stromverbrauch in Wohnungen und Eigenheimen senken. Mit ihrer Idee konnten die drei Gründer Christian Dellmann, Johannes Schwarz und Leopold von Bismarck schone mehrere namhafte Investoren überzeugen, die zuletzt 15 Millionen Euro investierten.

Die neue Finanzierungsrunde ist mit 20 Millionen Euro wieder erstaunlich hoch: Das Geld stammt von Inven Capital, einem Venture Capital-Zweig des Energiekonzerns Čez Group.

In Deutschland ist der Markt mit dem Smart Home umkämpft: Neben Tado – nach eigener Aussage europäischer Marktführer bei Thermostaten – versuchen sich auch die Start-ups Netatmo und Meteoviva sowie Konzerne wie RWE in dem Segment. Zuletzt strauchelte US-Konkurrent Nest, der noch immer Marktführer ist und 2014 für über drei Milliarden US-Dollar von Google verkaufte wurde. 2015 dann aber lag der Jahresumsatz mit 340 Millionen US-Dollar deutlich unter den Erwartungen.