Das Wiener Start-up sammelt eine Finanzierung in Millionenhöhe ein. Damit sollen jetzt bald auch in deutschen Ballungszentren Platz zum Verstauen entstehen.

Eine digitale Lösung gegen Platzprobleme: Damit will das österreichische Self-Storage-Start-up Store.me punkten. Für die weitere Expansion erhält das im Januar 2016 gegründete Unternehmen jetzt eine Investition in ungenannter Millionenhöhe. Die siebenstellige Finanzierung stammt von Rudolf Fries jun. Die bisherigen Geldgeber sind die österreichische Business Angels Hans  Hansmann und Markus Ertler sowie die Schweizer Venture-Capital-Gesellschaft Martin Global AG.

Das Start-up bietet zum einen einen digitalen Marktplatz an, auf dem Platzssuchende und Vermieter von Lagerräumen zusammenfinden können – nach eigenen Angaben das größte Angebot im deutschsprachigen Markt. Für Deutschland finden sich bei einer stichprobenartigen Suche jedoch bislang nur wenige Angebot, um temporär Möbel, Akten oder Umzugskisten unterzustellen.

Lagerräume in deutschen Ballungszentren geplant

Daneben betreibt das junge Unternehmen aktuell vier eigene Lagerräume in Wien, in denen Verstauen und Abholen komplett automatisiert abgewickelt werden kann. Self-Storage sei ein enorm wachsender Markt, lässt sich der neue Investor zitieren: „Durch Innovation und die Digitalisierung verbindet Store.me hier weitere Trends in einem Produkt und etabliert dieses in einem klassischen Markt“, sagt Rudolf Fries jun.

Die Millionenfinanzierung soll jetzt auch dazu dienen, ähnliche Lagerräume in Deutschland zu eröffnen. Der Markteintritt sei dabei aktuell geplant – entscheidend für die Auswahl sei die Besiedelungsdichte von Städten. „Wir wollen in den nächsten Monaten in weiteren innerstädtischen Lagen in Deutschland un Österreich expandieren, um ein umfangreiches Netzwerk anbieten zu können“, sagt Mitgründer Johannes Braith. In Deutschland trifft das Unternehmen in Konkurrenz mit einigen Anbietern, die sich bereits mit ähnlichen oder artverwandten Geschäftsmodellen versuchen.