Mit ihrem Online-Feuerwerksversandt Sternengalerie sind die drei Unternehmer Clemens Kemper, Simon Hahnkamm und Robert Wittke Vorreiter in dieser Branche.

An Silvester haben Clemens Kemper, Simon Hahnkamm und Robert Wittke ein besonderes Feuerwerk gezündet: Ein Unternehmer überraschte damit seine Tochter, die zum Jahreswechsel volljährig wurde. Vor vier Jahren haben die drei Schulfreunde erstmals zwei Läden gemietet, um Knallkörper für Silvester zu verkaufen. Wegen des Erfolgs beschlossen sie, daraus ein ganzjähriges Geschäft zu machen, und tingelten zuerst über
Hochzeitsmessen. Inzwischen haben sie das Unternehmen Sternengalerie gegründet und verfolgen ambitionierte Pläne. „Wir wollen die Branche ins digitale Zeitalter führen“, sagt Wittke. „Ein Feuerwerk zu kaufen soll so einfach sein, wie online eine Pizza zu bestellen.“

Potenzielle Kunden wüssten bislang weder, was ein Feuerwerk überhaupt koste, noch, welche Genehmigungen nötig seien. Hier will Sternengalerie für mehr Klarheit sorgen und Mitte des Jahres „einen relevanten Teil des Geschäfts nur online vermitteln“. Insgesamt peilt das Unternehmen in diesem Jahr einen Umsatz zwischen 500.000 und 700.000 Euro an. Schon jetzt sind 50 Aufträge gebucht – halb so viele wie im gesamten Vorjahr. Hochzeiten machen bis 70 Prozent des Geschäfts aus. Doch auch Firmenkunden kommen häufiger: etwa bekannte Hotels,Galeria Kaufhof oder die Flensburger-Brauerei.