Um wackelfreie Filme zu drehen, begann Felix Kochbeck in seiner Freizeit, ein Schwebestativ zu entwickeln. Er gründete 2014 das Berliner Startup Luuv.

Mit seinem Snowboard raste Felix Kochbeck den Abhang runter, filmte sich dabei und war enttäuscht. Die Kamera auf seinem Helm lieferte nur verwackelte Bilder. So begann seine Karriere als Unternehmer. Kochbeck entwickelte ein Stativ, das verhindert, dass die Kamera wackelt, wenn sich der Kameraträger bewegt. Fast zwei Jahre tüftelte an der perfekten Lösung, bis er im Februar vergangenen Jahres das Berliner Startup Luuv gründete, unterstützt von seinen Freunden Tim Kirchner, Tobias Gerhardt und Friedrich-Paul Spielhagen.Auf der amerikanischen Crowdfunding-Plattform Indiegogo stellten die Jungunternehmer ihr Projekt vor und baten um Geld. Mit Erfolg: Insgesamt erhielten sie 65 000 Dollar, rund 15 000 Dollar mehr als erwartet.

Das Startup will weiter wachsen

Die ersten Prototypen des Stativs fertigte das Quartett aus Kostengründen noch im 3D-Drucker, doch im kommenden Sommer soll die Serienproduktion starten. „Jetzt kommen die großen Schritte“, sagt Mitgründer Kirchner. Nun müssten sie sich für eine Fabrik, einen Dienstleister und einen Vertrieb entscheiden. Neues Kapital im sechsstelligen Bereich haben sich die Vier schon von ihren Familien und Freunden besorgt. Schon im Sommer nächsten Jahres wollen sie die Gewinnschwelle erreichen.