Go West: Spätestens in der Wachstumsphase suchen Start-ups oft nach Geldgebern aus den USA. Project-A-Partner Anton Waitz verrät, was bei den US-Investoren gut ankommt.

Mittwoch ist Kolumnentag bei WiWo Gründer: Regelmäßig gibt an dieser Stelle das Team des Start-up-Investment-Fonds Project A sein Wissen weiter und beantwortet Fragen unserer Leser. Für den aktuellen Beitrag stand Anton Waitz vor der Kamera. Er ist General Partner bei Project A, verantwortlich für die Bereiche Investments und Dealflow. Bevor er 2016 zu Project A kam, baute er als Geschäftsführer von Axel Springer Digital Ventures die VC-Aktivitäten des Medienhauses in den USA auf. Waitz ist promovierter Volljurist und hält einen MBA der IESE Business School in Barcelona (Spanien).

US-Investoren gelten häufig noch als Ritterschlag für Start-ups: Project A ermuntert viele Portfolio-Firmen, jenseits des Atlantiks nach Geldgebern zu suchen. Drei Wochen Rundreise durch die VC-Büros im Silicon Valley reichen jedoch keineswegs aus, warnt Anton Waltz. In unserer Videokolumne nennt er drei Kriterien, die bei den versierten Risikokapitalgebern in den USA gut ankommen.

  1. Aktiv sein: Idealerweise ist das Start-up bereits in den USA operativ tätig – und hat auch bereits ein kleines Team vor Ort. Dann kann der Investor leichter beim Wachstum helfen.
  2. Umwandeln: Die deutsche GmbH sorgt bei Investoren eher für Stirnrunzeln – viele wünschen sich, dass das Start-up in der amerikanischen Unternehmensform „Inc.“ unterwegs ist.
  3. Beobachten: Das eigene Start-up sollte keine vergleichbaren Konkurrenten in den USA haben – in europäische Copycats investieren die Amerikaner nur ungern.

Welche Themen würden Sie in den kommenden Folgen interessieren? Was würden Sie gern von Anton Waitz und seinen Kollegen wissen? Schreiben Sie Wünsche gerne in die Kommentare oder an gruender@wiwo.de unter dem Stichwort „Project-A-Kolumne“.