Eine Analyse von Unternehmen, die in den vergangenen zwei Jahren einen Exit hingelegt haben, zeigt, welche Unis die meisten Exit-Gründer hervorbringen. 

Für Aufsehen sorgten heute die Gründer des Münchner Start-ups Freeletics. Sie verkauften ihre Anteile am Unternehmen an US-amerikanische Investoren – und legten damit einen Exit hin, der sich sehen lassen kann.

Studiert haben die drei an der Ludwig-Maximilians-Universität in München – und scheinen sich damit eine für Gründer besonders empfehlenswerte Hochschule ausgesucht zu haben.

Das zumindest lässt eine aktuelle Untersuchung der Start-up-Messe Startupnight vermuten. Darin wurde der Werdegang von 125 Gründer unter die Lupe genommen, die in diesem oder dem vergangenen Jahr ihr Unternehmen erfolgreich verkauft haben.

Hier landet die oben erwähnte LMU auf Rang zwei: Sechs Gründer haben dort ihr Studium absolviert. Erfolgreicher, wenn es um das Thema Exit geht, ist nur die Otto Beisheim School of Management (WHU). Knapp neun Prozent der Exit-Gründer haben die privat finanzierte Hochschule in Vallendar bei Koblenz besucht, an der auch Zalando-Gründer Robert Gentz, Oliver Samwer und Sebastian Hasebrink von Junique studiert haben.

Platz drei sichert sich die Universität Paderborn, auf den Plätzen vier und fünf folgen die TU Berlin und die Universität zu Köln.

Studiert haben die meisten Gründer, denen ein Exit gelang, mit großem Abstand (43 Prozent) übrigens Wirtschaft, gefolgt von Informatik (11 Prozent) und Naturwissenschaften, vor allem Mathematik (9 Prozent). Auch hier passen die Gründer von Freeletics ganz hervorragend in die Liste: Studiert haben sie Mathematik, Chemie und BWL.