Die Start-up-Branche wandelt sich schnell. Deshalb schauen wir an dieser Stelle zurück – auf das, was in dieser Woche in der Gründerszene wichtig war.

Die Stiftung Warentest macht normalerweise auf Missstände bei anderen aufmerksam, in ihrer neuen Ausgabe von Donnerstag muss sie nun auf Missstände bei sich selbst hinweisen. Bei einem Test zu E-Mail-Diensten hat sie Fehler gemacht. Der Artikel ist zwar korrigiert – und der Verkauf der Ausgabe gestoppt. Doch Anbietern wie Posteo reicht das nicht. „In den ersten Tagen nach der Veröffentlichung des Artikels haben wir sehr viele E-Mails von Kunden bekommen, die verunsichert waren“, sagt Mitgründerin Sabrina Löhr. „Das war für uns schwierig – die Verbraucher vertrauen natürlich erstmals der Stiftung Warentest.“ Das Unternehmen wehrte sich mit seinen Blogeinträgen gegen den Beitrag und listete die Fehler des Textes auf.

„We failed“, schrieb Whyownit-Gründer Philip Glöckler in einem Blog-Eintrag – und beschreibt damit sein eigenes Scheitern. Es wird ein Abschied auf Raten sein: Seit dieser Woche ist die Verleih-App Whyownit nicht mehr im App-Store zu finden, im März sollen die Server endgültig abgeschaltet werden. Damit scheitert ein Vorzeige-Start-up der Sharing Economy.

Seit 2007 können Kunden ihr Frühstück bei Mymuesli ganz individuell zusammenstellen. Zunächst gab es das Angebot nur im Internet, mittlerweile drängt das noch junge Unternehmen, immer stärker auch in die Einkaufsstraßen vor. Ende 2014 waren es schon 16 Läden in deutschen Großstädten, bis Frühjahr 2015 sollen es 19 Läden sein. In Frankfurt wird „ab sofort“ ein Manager gesucht.