Noch vor dem offiziellen Launch hat das Berliner Start-up Kontist seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. 

Es soll die erste Banking-App speziell für Selbstständige sein: Kontist bietet eine Lösung ausschließlich für diese Berufsgruppe, inklusive der Berechnung von Einkommens- und Umsatzsteuer. In einer zweiten Finanzierungsrunde sammelt das Berliner Start-up nun zwei Millionen Euro für die Weiterentwicklung der App ein, unter anderem vom Dänischen Wachstumsfonds Vækstfonden und dem dänischen Company Builder und VC Founders.

Für Ende des Jahres ist eine weitere Finanzierungsrunde geplant. Kontist kooperiert unter anderem mit der SolarisBank. Schon jetzt verfügt das Unternehmen über zwölf Mitarbeiter. Anfang 2017 wollen die Gründer die App auf den Markt bringen.

Dabei wird den Kunden nicht nur ein vollwertiges Bankkonto zur Verfügung stehen, sondern auch mobiles Banking, Push-Benachrichtigungen bei Kontobewegungen, automatische Einkommens- und Umsatzsteuerrücklagen sowie ein Frühwarnsystem bei Zahlungsengpässen.

“Wir freuen uns in der aktuell abgeschlossenen Finanzierungsrunde zwei starke Investoren gefunden zu haben, die das Potential von Kontist erkannt haben“, sagt Christopher Plantener, Geschäftsführer und einer der Gründer des Berliner Banking-Anbieters in einer Mitteilung, die WirtschaftsWoche Gründer exklusiv vorliegt.

Plantener hat das Start-up 2016 zusammen mit Alexander Baatz, Sebastian Galonska und Madison Bell gegründet. Für alle ist die Arbeit in einem Start-up nicht neu. So kommt etwa Baatz von N26, Galonska von StudiVZ.