Für Sportler ist es schwer, vernünftig Musik zu hören. Das Start-up Earebel glaubt, eine Lösung gefunden zu haben – und bewirbt sich in der „Höhle der Löwen“.

Dietmar „Didi“ Hirsch und Manuel Reisacher wollen auch dann Musik hören, wenn sie draußen Sport machen. Bislang fehlte es ihnen aber am richtigen Equipment. In-Ear-Kopfhörer sind oft unbequem, klassische Kopfhörer rutschen gerne bei der kleinsten Bewegung aus den Ohren. Deshalb haben die beiden Gründer von Earebel Mützen und Stirnbänder mit Kopfhörern entwickelt, die sowohl Tragekomfort als auch eine guten Klang versprechen.

Um die Produkte weiter zu entwickeln, brauchen die beiden Männer Unterstützung in Marketing und Vertrieb. „Ohne finanzielle und professionelle Unterstützung im Vertrieb schafft man es nicht, ein Produkt, das es so bis jetzt nicht gab, am Markt zu etablieren“, sagt Hirsch. Deshalb stellen sie ihr Produkt in der nächsten Sendung der „Höhle der Löwen“ vor.

Am liebsten hätten sie gerne die Hilfe des Löwen Ralf Dümmel. „Er gilt als absoluter Produktspezialist“, sagt Hirsch. „Deshalb ist er unser absoluter Favorit, weil wir gerade im Vertrieb noch Schwächen haben.“ Insgesamt braucht Earebel ein Investment von 125.000 Euro, dafür würden sie zehn Prozent ihrer Firma abgeben.

Wenn es mit einem Investment klappt, soll Earebel zunächst bekannter werden – damit die Gründer auch irgendwann von ihrem Produkt leben können. Denn seit September hat das Duo erst 4000 Stück verkauft, leben können sie davon noch nicht. Das wollen die Inhaber einer Grafik-Design-Agentur ändern: „Wir hoffen, Earebel stößt weltweit auf tolle Resonanz“, sagt Hirsch, „so dass wir es eines Tages zu unserem Haupterwerb machen können.“