Anleger können sich über die Plattform des Kölner Start-ups Tipps vom Geldexperten holen und Handelsstrategien abstimmen.

Börse – leicht verständlich. Das ist das Motto von Nextmarkets. Gut 20 Börsenprofis beschäftigt das Start-up. Sie sollen Anlegern bei ihren Entscheidungen in Geldangelegenheiten zur Seite stehen und auch Tipps zum Umgang mit komplexen Produkten wie Derivaten geben. Alle Trainer haben nach Unternehmensangaben zuvor mehrere Jahre als Börsenhändler gearbeitet.

Zwei Jahre hat der Nextmarkets-Gründer Manuel Heyden gemeinsam mit seinem Bruder an der Software für Nextmarkets gebastelt, bevor sie im Januar online ging. Mehr als 1000 Kunden haben sich seitdem registriert. Knapp 40 Euro kostet der Zugang im Monat, wenn nur einer der Trainer konsultiert wird, für knapp 100 Euro können alle Experten befragt werden.

Nextmarkets ist bereits das zweite Unternehmen der beiden Brüder. 2007 bauten sie die Social-Trading-Plattform Ayondo auf. Von dieser Beteiligung haben sie sich mittlerweile aber getrennt.

 

Gründer: Manuel und Dominic Heyden

Gründung: 2014 (mit der Produktentwicklung)

Mitarbeiter: 15

Investoren: Peter Thiel, Finlab und Family Office der Familie Strascheg

Kunden: vierstellige Anzahl