Die Start-up-Branche wandelt sich schnell. Deshalb schauen wir an dieser Stelle zurück – auf das, was in dieser Woche in der Gründerszene wichtig war.

Mit der App Wunderlist lassen sich berufliche und private Termine organisieren, To-Do-Listen erstellen und die Termine aus den verschiedenen Kalendern der Nutzer synchronisieren und das alles kostenlos – zumindest für Kunden der Deutschen Telekom. Das Berliner Start-up Wunderkinder wird ab sofort mit dem Telekommunikationsunternehmen kooperieren. Das Angebot gilt für Kinden mit einem Mobilfunkvertrag in Deutschland, Albanien, Griechenland, den Niederlanden und Slowenien. Christian Reber gründete mit fünf anderen Investoren im August 2010 das Unternehmen 6Wunderkinder und entwickelte mit der App Wunderlist genau das, was er sich immer vorgestellt hat, eine App, die im Job hilft. Mittlerweile hat das amerikanische Forbes-Magazin Reber in die Liste der Top 30 Tech-Pioniere der Welt gewählt – als einzigen Deutschen.

“Ich bin sehr oft auf die Schnauze gefallen”, sagt Hubert Burda in einem Magazin-Interview anlässlich seines 75. Geburtstages. “Lasst euch nicht niedermachen, wenn ihr auf die Schnauze fallt. Nehmt mich als Beispiel” ruft er anderen Unternehmern zu. “Ich bin sehr oft mit schwersten Verwundungen auf die Schnauze gefallen, aber ich bin immer wieder aufgestanden. Da ich in meiner Jugend geboxt habe, habe ich mir immer gesagt: Doppeldeckung! Irgendwann hören die Schläge auf. Und dann schau, dass du einen Haken anbringen kannst”.

Das Wohnungsportal Nestpick kommt nach Deutschland. Mit der Idee, Mietraum zu vermitteln, trifft das Start-up aber auf Konkurrenz – und umgeht ein Gesetz. Am Dienstag ist das  Onlineportal in Deutschland gestartet, das Mieter und Vermieter zusammenbringen will. Das Angebot sieht sich vor allem als Hilfe für internationale Studenten, die für einen kurzen Zeitraum eine Wohnung suchen. „Auf dem Markt gibt es viele Akteure, die krumme Dinge drehen“, sagt Gründer Fabian Dudek zu WirtschaftsWoche Gründer. „Wir wollen transparent agieren.“