Die Start-up-Branche wandelt sich schnell. Deshalb schauen wir an dieser Stelle zurück – auf das, was in dieser Woche in der Gründerszene wichtig war.

Hinter der Start-up-Szene liegt eine Woche der Finanzierungsrunden. Den Start machte am Montag das Start-up Outfittery. Das Berliner Start-up konnte eine Finanzierungsrunde von 20 Millionen Euro verkünden. Der Geldgeber: Spotify-Investor Northzone. Outfittery ist heute bereits in acht Ländern aktiv, mit dem neuen Geld wollen die beiden Gründerinnen ihre Expansion vorantreiben.

Neben Outfittery meldeten auch die Plattform Vertragslotse, die eine sechsstellige Summe von ihren Investoren Kfw und Mountain Partners erhält, sowie das Bonner Software-Start-up LeanIX, das für seine weiteren Pläne sogar 2,2 Millionen Euro einsammeln konnte. Auch das FinTech-Start-up Lendstar überzeugte die Investoren: Dieter-von-Holtzbrinck-Ventures (zu der auch die Verlagsgruppe Handelsblatt gehört) und andere Geldgeber stecken eine siebenstellige Summe in das Start-up, berichtet „Gründerszene“.

Den Exit der Woche landete das Berliner Start-up Quandoo. Für fast 200 Millionen Euro verkauften die Gründer ihre Restaurantreservierungs-Plattform nach Japan, an die Recruit Holdings.

Auch Metrigo wechselt den Besitzer. Nachdem sich das AdTech-Start-up von Zanox gelöst hat, geht es nun an Zalando – zu 100 Prozent. „Wir kennen das Team von Metrigo seit Jahren, die Jungs haben eine tolles Unternehmen aufgebaut und ihre Erfahrung und Kompetenz bringt uns große Schritte nach vorne“, sagte ein Zalando-Sprecher gegenüber „Gründerszene“.

Apropos Zalando: Der Modehändler kündigte am Donnerstag viele große Zahlen an: 2000 neue Jobs sollen entstehen, seinen Umsatz will das Unternehmen um 20 bis 25 Prozent erhöhen. Allerdings wächst Zalando längst nicht mehr so stark, wie es die Zahlen zunächst vermuten lassen: Zwar legte Zalando im deutschsprachigen Bereich um 17 Prozent zu, in der gesamten Branche lag das Wachstum aber bei 20 Prozent.