Der Firmenname schockt: Live fast die young; lebe flott, sterbe jung. Das Düsseldorf Start-up LFDY bedruckt ausgefallene T-Shirts und Sweater – und eröffnet im März seinen ersten Laden, weitere sollen folgen.

„Wir knüpfen damit an James Dean an“, sagt Geschäftsführer Lorenz Amend (links). Dean stieg in den Fünfzigerjahren zum Jugendidol auf, spielte in Hollywood-Filmen den Draufgänger und starb mit 25 Jahren in seinem Porsche 550 Spyder bei einem Unfall. „Unsere Zielgruppe sind Männer zwischen 16 und 35 Jahren“, sagt Amend, „sie machen 70 Prozent unserer Kunden aus.“ Sie reißen sich um die ausgefallenen T-Shirts und Sweater mit dem Markenkürzel LFDY, blank oder krass bedruckt. Schon 2014, im zweiten Geschäftsjahr, sprang der Umsatz auf 1,32 Millionen Euro.

Umsatz
2014 insgesamt 1,32 Millionen Euro, geplant 2017 mehr als fünf Millionen Euro
Ergebnis vor Steuer
2014 rund 0,27 Millionen Euro
Investitionen
zuerst 27.000 Euro

Gemeinsam mit Jordan Lastro (Mitte) und Patrick van den Heuvel (rechts) leitet Amend das Düsseldorfer Unternehmen. Sie entwerfen auch die Kollektion, lassen die Textilien in der Türkei fertigen und bedrucken sie in Düsseldorf. Verkauft werden die 1500 Artikel meist übers Internet. Den ersten Laden eröffnete das Trio im März 2014 in Düsseldorf. Ein zweiter folgt im Mai oder Juni in München. Dann kommen bis 2017 jedes Jahr zwei hinzu. Ende 2015 startet ein weiterer Online-Shop: Copayn. Unter der Marke bietet der Rapper Kollegah T-Shirts an, die LFDY designt und vertreibt. Fünf solcher Promi-Shops gibt es schon. Sie erwirtschaften 35 Prozent des Umsatzes. Zudem plant LFDY den Verkauf von Jeans – selbst kreiert.