Das Küchen-Start-up Springlane erhält elf Millionen Euro, unter anderem von dem italienischen Berlusconi-Clan. Was das Start-up damit macht. 

Auflaufformen, Frischhaltedosen und Salatschüsseln: Mehr als 15.000 Produkte hat Springlane im Angebot und ist damit nach eigenen Angaben einer der führenden Online-Shops für Küchenbedarf in Deutschland. Das Unternehmen wurde erst 2012 gegründet. Lars Christian Wilde, Marius Till Fritzsche und Alexander Luik haben das Unternehmen in Düsseldorf gegründet und konnten nun in einer Finanzierungsrunde elf Millionen Euro von mehreren Investoren einsammeln, wie die Gründerszene berichtet.

Nun will Springlane in weitere europäische Länder expandieren, eine eigene Produktreihe entwickeln und ein bisschen Marketing betreiben: Von dem Geld sollen TV-Spots und eine größere Print-Kampagne finanziert werden. Zu den Investoren zählt unter andere zwei italienische Fonds, die auch zur Berlusconi-Familie gehören. Es ist nicht das erste Investement für das Start-up: Bereits 2013 erhielt Springlane einen mittleren einstelligen Millionenbetrag von Tengelmann Ventures und Holtzbrinck Ventures.

Das Start-up ist ein Online-Händler für Küchenzubehör und will nach eigenen Angaben einem “angestaubten Warengruppenbereich neues Leben einhauchen”.