Der Online-Shop, der sich auf die Themen Achtsamkeit und Entschleunigung spezialisiert hat, sammelt eine siebenstellige Summe von alten und neuen Investoren ein.

Das im September 2017 gegründete Start-up Soul Zen hat eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei sowohl Bestandsinvestoren als auch neue Geldgeber von seinem Konzept überzeugt. Zu den Unterstützern zählen Investoren und Business Angels, darunter Global Founders Capital (GFC) und Westwing-Gründer Stefan Smalla. Über die genaue Höhe der Summe wollte Co-Gründerin Sarah Bachmair gegenüber WirtschaftsWoche Gründer keine Angaben machen.

„Es gibt in der Gesellschaft eine große Nachfrage nach Content und Produkten für einen achtsamen Lebensstil. Das Konzept von Soul Zen hat uns hier überzeugt. Mit unserem Investment wollen wir Soul Zen auf seinem Wachstumskurs unterstützen und den Ausbau der Marke vorbringen“, sagt Matthias Müller, Partner bei GFC.

Einstellung neuer Mitarbeiter geplant

Das Geld soll unter anderem in den Ausbau des Teams fließen. Aktuell arbeiten zwölf Mitarbeiter für Soul Zen, bis Jahresende sollen es 18 bis 20 sein, vor allem in den Bereichen Marketing, Einkauf und Content wolle man Neueinstellungen vornehmen, sagte Sarah Bachmair im Gespräch mit WirtschaftsWoche Gründer. Gerade letzterer Bereich sei ihr wichtig, schließlich wolle man mehr sein als eine reine Verkaufsplattform: Im zu dem Shop gehörenden Online-Magazin können Leserinnen und Leser sich zu Themen wie Astrologie, Feng Shui oder Yoga informieren.

Ebenfalls bekannt wurde heute, dass die Geschäftsführung neu aufgestellt wird. Mitgründern Sarah Erichsen wird das Unternehmen verlassen, Sarah Bachmair und Christoph Lukaseder führen Soul Zen künftig als gleichberechtigte Partner weiter.

Der Online-Shop Soul Zen bietet Produkte aus den Bereichen Achtsamkeit, Spiritualität und Entschleunigung an, darunter Beauty-Produkte, Einrichtungsaccessoires und Kleidung, die zum Teil von der Eigenmarke „Soul Zen Studio“ stammen, deren Produktpalette in den kommenden Wochen und Monaten stark ausgebaut werden soll.